
Druckausgleichselemente
Durch Erwärmung, sei es durch Sonnenbestrahlung oder die eingebaute Elektronik, bauen sich Druckunterschiede zwischen dem Gehäuse und der Umgebung auf und es findet ein Luftaustausch zwischen Innenraum und Aussenbereich statt. Dies führt zum Einschleppen von Luftfeuchtigkeit, die beim Unterschreiten der Taupunktlinie kondensiert. Das nun vorhandene Wasser führt nicht selten zur Entstehung von Korrosion und Störfällen. Um Druckdifferenzen, hohe Luftfeuchtigkeit und Kondens-wasserbildung im Gehäuse zu verhindern, müssen ein stetiger Druckausgleich und Luftwechsel stattfinden. Der Einbau von AGRO Druckausgleichselementen in Elektro- und Elektronikgehäusen bewirkt einen effizienten Druckausgleich und sorgt für eine konstante Belüftung und bei Bedarf auch für Entwässerung. Das Druckausgleichselement mit Membrane ist auch in Ex-Ausführung für erhöhte Sicherheit Ex e II erhältlich.

Druckausgleichsystem
Um reproduzierbar gute Dosierergebnisse erzielen zu können, muss der Druck des zu dosierenden Mediums (Fett, Öl oder technische Schmierstoffe) vor den Dosierventilen auf den für die jeweilige Anwendung optimalen Maximaldruck begrenzt werden. Das patentierte SOMA Druckausgleichsystem DAS 120/12 stellt bis zu einem maximalen Eingangsdruck von 250 bar sicher, dass der ausgangsseitig eingestellte Mediumdruck konstant und ohne Druckschwankungen den Dosierventilen zur Verfügung steht. Es ist daher prädestiniert für den Einsatz in Versorgungssystemen für hochviskose Medien mit Nieder- und Mitteldruckpumpen.

Druckluft anwenden
Die Nutzung von Druckluft in Produktionsprozessen erfordert eine präzise Abstimmung zwischen Versorgung, Komponenten und Prozessanforderung. Anwendungen werden nicht isoliert betrachtet, sondern im Zusammenhang mit Erzeugung, Aufbereitung und Verteilung bewertet. Innerhalb des definierten Sortiments werden geeignete Werkzeuge, Armaturen und Anwendungskomponenten ausgewählt und technisch sauber in bestehende Abläufe integriert. Besonderes Augenmerk liegt auf Energieeffizienz, Prozessstabilität und sicherem Dauerbetrieb. Bei erhöhten Anforderungen an Reinheit oder Prozesssicherheit werden die relevanten Rahmenbedingungen bereits in der Planungsphase berücksichtigt. Ziel ist eine funktional stimmige Lösung, die im täglichen Betrieb zuverlässig arbeitet.

Druckluft aufbereiten
Die Qualität der Druckluft wird konsequent aus den Anforderungen der Anwendung abgeleitet. Reinheitsklasse, Drucktaupunkt und Partikelbelastung bestimmen die Auslegung von Trocknung, Filtration und Kondensatmanagement. Die Prematic AG dimensioniert Aufbereitungssysteme innerhalb ihres abgestimmten Sortiments so, dass weder unnötige Energieverluste noch sicherheitsrelevante Unterdimensionierungen entstehen. Druckverluste, Wartungsintervalle und Betriebskosten werden bereits in der Planungsphase berücksichtigt. Bestehende Installationen können hinsichtlich Effizienz, Druckabfall und Luftqualität analysiert und optimiert werden. Ziel ist eine dauerhaft stabile Luftqualität bei kalkulierbarem Aufwand und hoher Prozesssicherheit.

Druckluft erzeugen
Die Prematic AG plant und integriert bedarfsgerechte Lösungen zur Drucklufterzeugung auf Basis eines abgestimmten und qualifizierten Produktsortiments. Grundlage jeder Auslegung sind reale Lastprofile, Redundanzanforderungen und wirtschaftliche Zielvorgaben. Innerhalb des definierten Portfolios werden geeignete Kompressorsysteme ausgewählt und in ein funktionierendes Gesamtkonzept eingebunden. Bestehende Anlagen können hinsichtlich Energieverbrauch und Versorgungssicherheit analysiert und optimiert werden. Im Fokus stehen stabile Betriebsbedingungen, kalkulierbare Lebenszykluskosten und eine saubere Systemintegration.
Druckluft Netzwerk - INFINITY

Druckluft verteilen
Die Effizienz einer Druckluftanlage wird wesentlich durch die Auslegung des Verteilnetzes bestimmt. Rohrleitungsführung, Dimensionierung und Einbindung der Abnahmestellen beeinflussen Druckverluste, Energieverbrauch und Versorgungssicherheit im laufenden Betrieb. Die Prematic AG plant und realisiert Verteilstrukturen auf Basis klar definierter Lastannahmen und zukünftiger Erweiterungsmöglichkeiten. Strömungsverhalten, Leckagerisiken und Wartungszugänglichkeit werden bereits in der Konzeptphase berücksichtigt. Bestehende Netze können systematisch analysiert und hinsichtlich Druckabfall, Leckageanteil und Struktur optimiert werden. Ziel ist eine stabile und transparente Versorgung, die auch bei Lastschwankungen zuverlässig funktioniert.

Druckluftmanagement-System - SIGMA AIR MANAGER 4.0
Schlüsseltechnik für Industrie 4.0 SIGMA AIR MANAGER 4.0, die nächste Generation des maschinenübergreifenden Druckluft-Management-Systems, nutzt die adaptive 3-D advanced Regelung, um Druckluftproduktion und -Aufbereitung noch smarter, sicherer und effizienter werden zu lassen. 3-D advanced Regelung analysiert permanent sämtliche Betriebsdaten, simuliert Handlungsalternativen und errechnet die optimale Kompressoren-Kombination. Das Ergebnis: Energieeffizienz in bislang nicht gekanntem Umfang. Behalten Sie dank kinderleichter Bedienung, Visualisierung und Analyse immer den Überblick. Mit sicherer Netzwerktechnik bequem von jedem PC aus. Vorausschauende Instandhaltung durch die KAESER Spezialisten vermeidet ungeplante Ausfallzeiten.

Drucksensor PQ Cube setzt neue Massstäbe
Der PQ Cube ist dank seiner Robustheit für den Einsatz an Vakuumgreifern und jede andere pneumatische Applikation die ideale Wahl. Ob IP65-Gehäuse, Messingbuchsen oder die bewährte präzise wie staub- und schmutzresistente Messzelle: Alles ist auf den dauerhaften Einsatz in anspruchsvollen industriellen Umgebungen ausgelegt.

Drucktaupunkt-Sensor sichert Druckluftqualität und senkt Energiekosten
Der neue Drucktaupunkt-Sensor von ifm leistet einen entscheidenden Beitrag zur effizienten Aufbereitung von Druckluft. Er misst den Drucktaupunkt hochpräzise – je niedriger dieser Wert, desto trockener die Druckluft.

Dünnringlager

DYNAMAG
Der DYNAMAG ist ein dynamischer Linearmagnet für elektrische Kurzhubanwendungen im Maschinenbau.

DYNAMAG Kurzhubzylinder
Der Kurzhubmagnet DYNAMAG ist die einfachste Lösung kurze Hübe in Maschinen elektrisch umzusetzen. Entstanden aus der Zusammenarbeit der beiden innovativen Schweizer Unternehmen Cyltronic AG und Isliker Magnete AG. Die integrierte Elektronik im DYNAMAG senkt die Energieaufnahme in den Endlagen auf ein Minimum. So können hohe Kräfte generiert werden, ohne dass der Aktor dabei heiss wird. Zyklenzahlen von bis zu 250 Zyklen / Minute können mit dem dynamischen Magnet ungesetzt werden. Die hohen Kräfte von bis zu 32N können in 4 Hublängen von 10mm, 15mm, 20mm und 25mm angeboten werden. Mit der Umkehrhubfunktion können die Kräfte sowohl ziehend als auch stossend aufgebracht werden, ohne dass eine Federrückstellung von Nöten ist. Das Highlight sind die integrierten Endlagesensoren die direkt die Endlagensignale an die Steuerung geben und so eine Kostengünstige Implementierung gewährleisten.

Dynamikmodul
LINE TECH-Dynamikmodule sind einbaufertige, mit Zahnstangen (DM…ZS…) oder Zahnriemen (DM…ZR…) angetriebene Linearachsen für höchste Ansprüche an Dynamik und Lebensdauer. Mit den Dynamikmodulen können bei hoher Belastung sehr schnelle Zykluszeiten erreicht werden. Dank dem speziellen Design des stranggepressten Aluminiumprofils eignet sich der sehr verwindungssteife Grundkörper auch für freitragende Anwendungen. Aktuell sind zwei Baugrössen (DM2… und DM3…) erhältlich.

Dynamische Neigungssensoren mit IO-Link
Der dynamische Neigungssensor JBC bietet eine innovative Lösung für exakte Winkelmessungen, selbst bei Störeinflüssen wie das Anfahren und Bremsen von Fahrzeugen sowie bei Vibrationen und Stößen. Das Gerät erfasst Beschleunigung und Drehbewegung in je drei Dimensionen sowie Temperaturdaten. Der Kalman-Filter rechnet die Störbewegungen heraus und liefert damit in jeder noch so bewegten Anwendung präzise Neigungswerte.
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